📜 Offizielles Regelwerk
Regelwerk von LibertyState-RP
Dieses Regelwerk gilt für alle Spielerinnen und Spieler von LibertyState-RP. Mit dem Betreten des Servers akzeptierst du sämtliche hier aufgeführten Regeln. Ziel ist ein faires, realistisches und angenehmes Roleplay für die gesamte Community.
Bitte lies dir alle Punkte vollständig durch. Unwissenheit schützt nicht vor Sanktionen.
Allgemeines Regelwerk
§1 Allgemeines
- 1.1 Das aktive Suchen und Ausnutzen von Grauzonen im Regelwerk ist verboten.
- 1.2 Werbung für externe GTA-V-Projekte auf den Plattformen von LibertyState-RP ist verboten.
- 1.3 Der Verkauf oder Handel von Spielkonten, Ingame-Gegenständen oder Ingame-Währungen gegen externe Gegenstände oder Währungen ist verboten.
- 1.4 Das aktive und aggressive Abwerben von Spielern von unserem Projekt wird mit einem Community-Ausschluss geahndet.
- 1.5 Auf dem Server gilt eine generelle Aufnahmepflicht für jeden Spieler. Solltest du in den Support gebeten werden oder selbst Support benötigen, musst du die jeweilige Situation mit einem Clip belegen können. Damit ein Clip im Support gültig ist, muss es sich um eine ungeschnittene Aufnahme handeln, in der nichts bearbeitet wurde. Die Aufnahme muss mit Medal oder einem vergleichbaren Programm erfolgen.
§2 Umgangsformen
- 2.1 Jeder Nutzer muss sich respektvoll gegenüber anderen Benutzern verhalten.
- 2.2 Jegliche Form von Beleidigungen, Mobbing, Rassismus oder Bloßstellung ist verboten.
- 2.3 Es ist verboten, Benutzer aufgrund ihrer Meinung, Nationalität, Ethnie, Hautfarbe, Religion, ihres Alters, Geschlechts, ihrer sexuellen Ausrichtung, Sprache oder Schreibweise zu benachteiligen.
- 2.4 Die Verbreitung extremistischer, religionsfeindlicher, gewaltverherrlichender, brutaler, nicht jugendfreier oder illegaler Inhalte sowie Links zu entsprechenden Seiten ist verboten.
- 2.5 Vorurteile gegenüber Gangs oder Staatsfraktionen sind in neuen RP-Situationen zu unterlassen.
§3 Regelverstoß
- 3.1 Wer einen Regelverstoß bemerkt, muss diesen innerhalb von 48 Stunden mit einem Videobeweis melden.
- 3.2 Unwissenheit schützt nicht vor Strafen.
§4 Regeländerungen
- 4.1 Die Regelwerksverwaltung und die Teamleitung haben jederzeit die Möglichkeit, Änderungen am Regelwerk vorzunehmen, sofern diese mit der Community abgestimmt wurden.
- 4.2 Eine Regeländerung tritt direkt nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
§5 Datenschutzrichtlinien
- 5.1 Das Teilen von Ingame-Videomaterial ist grundsätzlich erlaubt und erfordert nicht die Zustimmung der Beteiligten.
- 5.2 Mitschnitte, Aufnahmen oder Streams aus Support-Gesprächen dürfen nicht veröffentlicht werden, es sei denn, ein Teammitglied erlaubt dies ausdrücklich.
Ingame-Regelwerk
§6 Charakternamen
- 6.1 Der Name muss ernsthaft und realistisch sein.
- 6.2 Der Name darf keine Wortspiele sowie keine Zahlen oder Sonderzeichen enthalten.
- 6.3 Adelstitel, akademische Titel oder Ähnliches sind verboten.
- 6.4 Das Team von LibertyState-RP behält sich vor, unangemessene Namen zu ändern.
- 6.5 Der vollständige Charaktername muss realistisch sein und darf keine Person des öffentlichen Lebens imitieren.
- 6.6 Sozialistische Namen sind nicht gestattet und können mit einer Sperre bestraft werden.
§7 Allgemeine Roleplay-Regeln
- 7.1 Das Überleben und die Gesundheit des Charakters stehen stets an erster Stelle und müssen in jeder Roleplay-Situation beachtet werden.
- 7.2 Die Flucht aus einer Roleplay-Situation durch Ausloggen, Entfernen von der Situation oder Selbstmord ist verboten. Dazu zählt auch Offlineflucht beziehungsweise Combat Logging.
- 7.3 Es darf niemals mit einer administrativen Beschwerde gedroht werden. Dazu gehören auch Aussagen wie „Ich gehe in den Support“, „Die Dashcam läuft“ oder ähnliche Formulierungen.
- 7.4 Das Erwähnen von Supportern oder anderen administrativen Instanzen im Roleplay ist nicht erlaubt.
- 7.5 Das einmalige Tasern gilt nicht als Schussankündigung.
- 7.7 Das Ändern der Identität in einer laufenden RP-Situation ist untersagt und wird als Fail-RP geahndet.
- 7.8 Die Flucht aus einer laufenden RP-Situation ist nicht gestattet. Hierzu zählt auch das Quitten unmittelbar während oder bis zu 10 Minuten nach einer Situation.
- 7.9 Spieler können nicht allein anhand ihrer Stimme, ihrer Kleidung oder anderer äußerer Merkmale erkannt werden. Ebenso ist es verboten, eine Fraktion nur anhand solcher Erkennungsmerkmale zuzuordnen.
- 7.10 Die Nutzung eines Stimmenverzerrers ist nur erlaubt, wenn diese RP-fördernd ist.
§8 Soundboards oder Ähnliches
- 8.1 Die Nutzung eines Soundboards oder ähnlicher Programme ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.
- 8.2 Andere Spieler dürfen dadurch nicht belästigt werden.
- 8.3 Auf Aufforderung muss das Soundboard unverzüglich abgeschaltet werden.
- 8.4 Es dürfen keine Stimmen abgespielt werden. Ausgenommen ist Musik in angemessener Lautstärke, wenn sie zum RP passt.
§9 Bewusstlosigkeit-Regeln
- 9.1 Während der Bewusstlosigkeit ist es dir untersagt zu sprechen.
- 9.2 Wenn du nicht wiederbelebt wirst, landest du infolge einer Notoperation im Krankenhaus und kannst dich nicht mehr an die vorherige Roleplay-Situation erinnern.
- 9.3 Wer durch einen Mediziner wiederbelebt wird, gilt nicht als gestorben und kann sich an die letzten 15 Minuten des RP-Strangs nicht erinnern.
§10 Trolling
- 10.1 Jegliche Form von Trolling, Random Deathmatch (RDM) und Vehicle Deathmatch (VDM) ist verboten.
- 10.2 Der Missbrauch von Leitstellennummern für Scherzanrufe ist untersagt.
§11 Bugs und Cheats
- 11.1 Hacken, Cheaten und das Ausnutzen offensichtlich ungewollter Vorteile (Exploits) ist verboten.
- 11.2 Wer Bugs entdeckt, muss diese umgehend mit Videobeweis im Support melden.
- 11.3 Wer Spieler entdeckt, die Bugs ausnutzen, muss diese umgehend dem Support melden.
- 11.4 Die Veröffentlichung oder Weitergabe von Bugs und Cheats ist verboten.
§12 Technische Probleme
- 12.1 Das Ausnutzen technischer Probleme anderer Mitspieler ist verboten.
- 12.2 Wer eine Roleplay-Situation aufgrund technischer Probleme verlässt, hat sieben Minuten Zeit zurückzukehren. Danach erlischt der Anspruch, ohne Folgen wieder an der Situation teilzunehmen.
- 12.3 Wer eine Roleplay-Situation aufgrund technischer Probleme endgültig verlassen muss, ist verpflichtet, die beteiligten Spieler über Discord über den Ausfall zu informieren. Ist dies nicht möglich, muss der Support informiert werden.
- 12.4 Wenn der Server länger als 15 Minuten nicht erreichbar ist, werden bestehende Roleplay-Situationen automatisch beendet und müssen nicht fortgeführt werden.
- 12.5 Eine Roleplay-Situation wird ausschließlich im Roleplay beendet. Nach einem Serverneustart, Spielabsturz oder ähnlichen Vorfällen müssen sich alle beteiligten Spieler umgehend wieder ingame einfinden. Ausnahmen sind technische Probleme oder der Eingriff durch ein Teammitglied.
§13 Gruppierungen / Gangs / Familien / Mafien
- 13.1 Eine Gruppierung darf aus maximal 8 Mitgliedern bestehen. Anwärter zählen als vollwertige Mitglieder und fließen in die Gesamtmitgliederzahl ein. Bei der Gründung einer Gruppierung muss eine Führungsperson bei der Fraktionsverwaltung vorstellig werden. Staatliche Fraktionen sind von dieser Regelung ausgenommen.
- 13.2 Bei einem Überfall dürfen nur die Gegenstände entwendet werden, die sich vor Ort befinden und in einem angemessenen Rahmen liegen. Es darf nicht erzwungen werden, Fahrzeuge aus Garagen auszuparken, um deren Inhalt zu entwenden.
- 13.3 Geiseln, die sich kooperativ verhalten, das RP mittragen und alles dafür tun, der Situation zu folgen, dürfen am Ende nicht getötet werden.
- 13.4 Gruppierungen haben nicht das Recht, Zivilisten wegen der Lackierung ihres Fahrzeugs oder ihrer Kleidung zu erpressen oder zu exekutieren.
- 13.5 Ab einer Truppenstärke von 5 Personen gilt eine einheitliche Kleiderordnung.
- 13.6 Die Gruppierungsfarbe darf nach der Festlegung nicht mehr geändert werden. Ausgenommen sind Schwarz und Weiß.
- 13.7 Das freiwillige Verlassen einer Fraktion führt zu einer einwöchigen Fraktionssperre.
- 13.8 Eine Gruppierung darf ein Kopfgeld auf eine Person aussetzen, sofern dies mit dem Team abgesprochen wurde.
- 13.9 Sollte eine Person respektlos oder zu aufdringlich werden, darf die Gruppierung diese Person als vogelfrei an weitere Gruppierungen weitergeben. Dies muss ebenfalls von einem Admin oder Teammitglied genehmigt werden.
- 13.10 Drittparteien-Situationen, bei denen drei Parteien miteinander oder gegeneinander agieren, sind verboten.
§14 Korruption in Staatsfraktionen
- 14.1 Korruption bezeichnet den Missbrauch einer Vertrauensstellung in einer Funktion, um sich selbst oder Dritten einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu verschaffen, auf den kein rechtmäßiger Anspruch besteht.
- 14.2 Grundsätzlich gilt in allen Staatsfraktionen ein Korruptionsverbot, sofern die Auswirkungen die jeweilige Fraktion insgesamt schädigen.
- 14.3 Staatskonten sind im Falle von Korruption unantastbar.
- 14.4 Den Fraktionsführungen ist es strengstens untersagt, Korruption zu betreiben. Diese Positionen müssen frei von Korruption bleiben, um dem öffentlichen Ansehen der Staatsfraktion nicht zu schaden.
- 14.5 Sanktionen für korruptes Verhalten können im RP bis zum Ausschluss aus der Fraktion führen. Dies erfolgt nicht administrativ.
- 14.6 Mediziner sind unantastbar. Diese Regel kann aufgehoben werden, wenn Provokationen von den beteiligten Parteien ausgehen. Mediziner dürfen lediglich einen Taser tragen.
§15 Raub + Geiselnahmen
- 15.1 Tankstellen und Supermärkte dürfen erst überfallen werden, wenn sich mindestens 2 Cops im Dienst befinden.
- 15.2 Banken dürfen erst ausgeraubt werden, wenn sich mindestens 6 Cops im Dienst befinden.
- 15.3 Der Juwelier darf erst ausgeraubt werden, wenn sich mindestens 4 Cops im Dienst befinden.
- 15.4 Geiselnahmen dürfen erst ab 2 Cops im Dienst gestartet werden.
- 15.5 Das Verhältnis zwischen Cops und Geiselnehmern muss ausgeglichen sein, zum Beispiel 3 Cops, 3 Geiselnehmer und 1 Geisel.
- 15.6 Cops dürfen erst dann als Geisel genommen werden, wenn sich zusätzlich mindestens 5 weitere Cops im Dienst befinden.
- 15.7 Cop-Looting ist verboten.
- 15.8 Zivilisten dürfen jederzeit ausgeraubt werden, da dies der Realitätsnähe dient.
- 15.9 Wenn Cops einen Überfall beobachten, dürfen sie direkt eingreifen.
- 15.10 Das Ankündigen eines Gefechts über das Handy, Twitter oder Anrufe ist verboten.
- 15.11 Bei einer Schussankündigung muss klar und eindeutig gesagt werden, dass geschossen wird.
- 15.12 Cops sind antastbar und dürfen ebenfalls als Geiseln genommen werden.
§16 Großereignisse
- 16.1 Eine Geiselnahme beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem der Geisel mit dem Tod oder einer Körperverletzung gedroht wird oder eine Forderung für sie gestellt wird.
- 16.2 Eine Geiselnahme muss per Notruf an die gesamte LSPD angekündigt werden.
- 16.3 Lösegelder werden in bar übergeben. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sich beide Seiten freiwillig auf etwas anderes einigen. Die maximale Summe beträgt 50.000 $ pro Geisel.
- 16.4 Bei einer Geiselnahme ist die LSPD berechtigt, den finalen Rettungsschuss durchzuführen. Dieser muss vom Police Chief genehmigt werden. Das bedeutet, dass die Geiselnehmer erschossen werden dürfen.
§17 Meta-Gaming
- 17.1 Meta-Gaming wird unabhängig von der Form mit einer Verwarnung bestraft.
- 17.2 Als Meta-Gaming bezeichnet man die Nutzung von Informationen im Spiel (IC), die außerhalb des Spiels (OOC) erworben wurden. Diese Informationen kann dein Charakter nicht besitzen.
- 17.3 Programme wie Discord oder Twitch zur Kommunikation außerhalb des Spiels sind verboten, sofern dadurch Meta-Gaming entsteht.
§18 Fail-RP
- 18.1 Fail-RP ist schlechtes oder fehlerhaftes Roleplay. Überlege immer, ob deine Handlung realistisch möglich wäre.
§19 Power-RP
- 19.1 Power-RP bedeutet, dass man einem anderen Spieler keine Möglichkeit gibt, auf das eigene RP einzugehen, ihm das RP aufzwingt und keinen Handlungsspielraum lässt.
- 19.2 Medics müssen jede Person aufheben. Aussagen wie „Heb nur unsere Leute auf“ sind verboten und gelten als Power-RP. Jeder muss behandelt werden.
§20 Schuss-Calls
- 20.1 Eine Schussankündigung muss erfolgt sein, bevor geschossen werden darf. Beispiele: „Aussteigen, Hände hoch oder es knallt“ oder „Anhalten, sonst schießen wir“.
- 20.2 Die Schussankündigung muss hörbar sein. Daher sollte sie idealerweise in einer verständlichen Distanz, etwa innerhalb von 32 Metern, ausgesprochen werden.
- 20.3 Das Zielen auf eine Person oder in ihre Richtung gilt nach 5 Sekunden als Schuss-Call.
- 20.4 Eine Schussankündigung gilt 15 Minuten.
- 20.5 Die Gegenpartei hat 3 Sekunden Zeit zu reagieren. Wenn sie kooperativ ist, darf sie nicht getötet werden. Ein Taser gilt nicht als Schuss-Call.